Inguacu Wasserfälle

Im 3 Länder-Eck von Brasilien, Argentinien und Paraguay findet man die Wasserfälle. Die eigentlichen Wasserfälle selbst teilen sich Argentinien und Brasilien untereinander auf (Die Grenze führt quasi einmal durch die Fälle). Besuchen kann man sowohl die argentinische als auch die brasilianische Seite, die beide ihren Seiten haben ihren unterschiedlichen Reiz. Ausgangspunkt für den Besuch der Cataratas (so heißen sie sowohl auf Spanisch als auch auf Portugiesisch) sind in Brasilien Foz do Iguaçu und in Argentinien Puerto Iguazu
 

Die Iguazú-Wasserfälle in Brasilien und Argentinien zählen zu den 7 Natur Weltwunder und zum spektakulärsten Naturschauspiel in Südamerika und dürfen auf einer Südamerika Reise auf keinen Fall fehlen. Ein Großteil des Gebietes ist durch einen Nationalpark geschützt und wurde von UNESCO zum Weltnaturerbe ernannt. 

 

Die Wasserfälle erstrecken sich über eine Strecke von 2,7 Kilometern. Über 270 verschiedenen Wasserfälle stürzen bis zu 82 Meter in die Tiefe, auf dem Weg nach unten lässt das Wasser vielerorts Regenbogen entstehen sowie ein ohrenbetäubende Geräuschkulisse. Neben den Wasserfällen erwartet dich ein fantastischer Dschungel und atemberaubende Panorama, so wie du sie wahrscheinlich nur ehr sehr selten erlebt hast:-) 

 

Sollte man beide besichtigen wollen, wurde ich empfehlen die brasilianische Seite zuerst zu besichtigen. Da für mich die argentinische Seite deutlich attraktiver ist als die brasilianische Seite. Denn bei der argentinischen Seite sieht man um weiten mehr Wasserfälle und bekommt für weniger Geld deutlich mehr geboten. (Stand 1/2020 800Pesos)

Was du nicht unterschätzen solltest: Der Iguazu Nationalpark auf der argentinischen Seite ist fast 68.000 Hektar groß und hier kannst du gut den Tag verbringen.
Mit einem kleinem Zug kannst du von Circuito Superior fast bis zur Hauptattraktion
 der sogenannte Teufelsschlund (Garganta del Diabolo) gelangen. Der Garganta del Diablo ist eine U-förmige Schlucht mit Aussichtsplattform die Fast direkt über dem Hauptwasserfall endet.

 

Die Schlucht verläuft genau über der Grenze zwischen Argentinien und Brasilien. Von der argentinischen Seite gilt der „Garganta del Diabolo“ für die meisten Besucher als Hauptattraktion. Ich finde das der Lower Trail allerdings viel sehenswerter ist.

Das Spazieren durch den Nationalpark alleine ist schon ein großes Erlebnis. Die Wasserfälle sind vermutlich doch das Spektakulärste, aber auch die Flora und Fauna versetzt einen ins Staunen. Hier gibt es auch aus der Tierwelt sehr viel zu sehen, neben Tausenden Schmetterlingen, Vögel, Affen und Echsen gibt es hier auch Nasenbären und Kaimane zu bestaunen was das Dschungel Gefühl verstärkt.

Wenn man zwischen den Ländern innerhalb eines Tages wechselt braucht man sogar kein Stempel im Pass und kann ohne weiteres auch auf eigene Faust mit dem Bus die Grenzen überqueren. Sollte man die Stempel haben wollen, so muss man mit dem Bus zwei Mal an der Grenze aussteigen um die Immigration zu machen.